Axel Rudi Pell - Knights Call

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2 Monate 3 Wochen her #22548 von Pfaelzer
Pfaelzer erstellte das Thema Axel Rudi Pell - Knights Call
Nein, auf Neues hat er wirklich keine Lust, hier bleibt...

axelrudipell knightscallLanglebigkeit ist für den Bochumer oberste Maxime, er mag den schnellen Erfolg nicht, dem die heutige Generation in dümmlichen Fernsehshows hinterher hechelt nicht. Dabei setzte er in seiner Karriere auf ungeheure Konstanz, STEELER mit eingerechnet veröffentlichte er in etwas mehr als 30 Jahren zwanzig Alben, die sich allesamt in seinem musikalischen Kosmos bewegen. Mit seiner Schlösser - und Fantasythematik wirkt er oft wie aus der Zeit gefallen und in der Tat gab es zuletzt ein paar Abnutzungserscheinungen im System AXEL RUDI PELL zu verzeichnen, die beiden letzten Studioveröffentlichungen fielen leider qualitativ ab. Davon unbeeindruckt legte er zuletzt eine weitere Ausgabe seiner Balladensammlung vor und haut zwei Jahre nach "Game Of Sins" das nächste Studioalbum raus. Schafft er mit "Knights Call" die Wende, auch wenn der Titel nicht gerade für neue Einfälle steht.

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2 Monate 2 Wochen her #22549 von Maik
Maik antwortete auf das Thema: Axel Rudi Pell - Knights Call
Jep du hast Recht! Die neue Pell steht nicht auf einer Stufe mit „Black Moon Pyramid“ oder „Kings & Queens“ und sieht man es rosarot positiv dann kann man sagen, dass der Axel Rudi echt noch keine schwache Platte abgeliefert hat (!), für mich ist das Album hier aber ein Schritt in die falsche Richtung.
Ich finde seit „Tales Of The Crown“ bewegt er sich alle 2 Jahre auf okay’em Niveau mehr und mehr in die Albumbelanglosigkeit. „Knights Call“ ist jetzt echt die x-te Kopie des eigenen Strickmusters und das reicht mir nicht mehr. Da tendiert das eigentlich unnötige Instrumental fast zum Highlight, weil es zumindest ein bisschen Band- und Jamcharakter reinbringt.

Die Band besteht aus so vielen großartigen Musikern, die mal von der Leine gelassen werden müssten, dann könnte da wieder was richtig Großartiges entstehen. Was könnte der Rondinelli für geile Sachen spielen? Stattdessen gibt’s Schlagzeugspuren, die auch jeder Hobbydrummer hätte einspielen können. Ferdy Doernberg hat früher mit ROUGH SILK ein gutes Händchen für abwechslungsreiches, individuelles, innovatives Songwriting gehabt…Das ist alles hier nicht vorhanden, so eine Halbballade wie "Beyond The Light" hat er so oder so ähnlich bestimmt schon ein dutzend Mal komponiert.

Besonders kritisch wird „Knights Call“ dann bei der Abschlussnummer „Towers Of Babylon“, da hat man den Eindruck, dass auf Teufel komm raus die dritte Nummer für die B-Seite von RAINBOWs „Rising“ komponiert werden sollte, nur hätte man dem Pell mal sagen sollen, dass noch kein guter Song draus wird, wenn man hinten raus vier Minuten lang den Refrain und die gleiche Melodielinie in einer Endlosschleife wiederholt. Und an so Songs wie „Slaves On The Run“ und „Follow The Sun“ wird man sich höchstwahrscheinlich bald auch nicht mehr erinnern können. Wo sind die Hymnen geblieben wie „Strong As A Rock“, emotionale Balladen wie „The Clown Is Dead“ oder was wirklich episches wie „Ashes From The Oath“?

Natürlich kann man sich auch dieses Album wie die letzten vornedran schön hören…manchmal wäre es wirklich besser, wenn ein Musiker nicht der Meinung wäre, er bräuchte unbedingt ein neues Album, um auf Tour gehen zu können.

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